Entspannungspädagoge Ausbildung

Der Entspannungspädagoge (Entspannungscoach Ausbildung)

Psychische und psychosomatische Beschwerden nehmen in der heutigen Zeit immer stärker zu. Dies ist unter anderem auf anhaltenden Stress zurückzuführen, dem viele Menschen in der modernen Leistungsgesellschaft ausgesetzt sind. Dieser permanente Stress schwächt den Körper und schadet so der sowohl der psychischen, als auch der physischen Gesundheit. Vermeiden lassen sich die meisten Stresssituationen jedoch nur bedingt. Entspannungspädagogen können Entspannungscoach Ausbildungunterstützend eingreifen, indem sie den gestressten Menschen aktiv zur Entspannung anleiten. Um dies gewährleisten zu können, müssen sie zunächst über ein Grundwissen im Bereich der Stresstheorien und der durch Stress ausgelösten Phänomene bzw. Erkrankungen besitzen. Zusätzlich muss ein Entspannungspädagoge in mindestens in einem Entspannungsverfahren geschult sein – dieses muss er dem Klienten vermitteln können. Mit einer „Entspannungscoach Ausbildung“ erwerben Sie Kenntnisse, die sie dazu befähigen, die oben beschriebenen Tätigkeiten erfolgreich auszuführen. Sie werden in der Lage sein, gestressten Menschen zu helfen und präventiv tätig zu werden.

Die Aufgaben des Entspannungspädagogen

Entspannungspädagogen helfen gestressten Menschen, Entspannung zu erreichen. Um dieses Vorhaben verwirklichen zu können, müssen sie die stressauslösenden Faktoren im Leben ihrer Klienten erkennen können. Anschließend vermitteln sie ihrem Klienten die Techniken eines Entspannungsverfahrens. Darüber hinaus können aufklärende Gespräche dem Klienten helfen. In der Ausbildung erhalten die angehenden Entspannungstrainer zunächst einen Überblick über mehrere Stresstheorien. In diesem Rahmen erwerben Sie Kenntnisse über das Wesen des Stresses, seine Entstehung und die Folgen anhaltenden Stresses. Darüber hinaus erwerben die Kursteilnehmer einen Überblick über stressbedingte Erkrankungen. Im Bereich der Entspannungsverfahren werden vertiefte Kenntnisse im autogenen Training und in der progressiven Muskelentspannung erworben.
Weitere Themen der Ausbildung sind Achtsamkeit, die Arbeit mit dem Atem, der richtige Umgang Störungen, das Bewältigen von Konflikten und „Phantasiereisen“. Außerdem erwerben die Teilnehmer erweitertes Wissen im Bereich gruppendynamischer Prozesse, da diese in der späteren Arbeit von zentraler Bedeutung sein können.

Die „Entspannungspädagoge Ausbildung“

Die Ausbildung kann von jeder Person aufgenommen werden, die mindestens 21 Jahre alt ist und einen Berufs- oder Studienabschluss vorweisen kann. Des Weiteren erwartet der Anbieter körperliche und geistige Eignung, Erfahrungen in einem der Entspannungsverfahren sowie die Bereitschaft, aktiv mitzuwirken. Zur Mitwirkung zählt auch die aktive Teilnahme an Selbsterfahrungsübungen und gruppendynamischen Prozessen.

Das Absolvieren des Kurses ist zu verschiedenen Zeitpunkten an verschiedenen Orten möglich. Die Kursdauer beträgt eine Woche. Da die Ausbildung nicht staatlich geregelt ist, wird kein anerkannter Berufsabschluss erworben. Die Teilnehmer erhalten nach dem erfolgreichen Absolvieren der Abschlussprüfungen ein Zertifikat des Anbieters. Durch dieses werden sie als „Entspannungstrainer“ ausgewiesen. Überdies erhalten die Teilnehmer Trainerzertifikate im autogenen Training und in der progressiven Muskelentspannung.

Mehr Informationen unter http://www.biek-ausbildung.de/entspannungstrainerin-ausbildung/

 

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