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Pressespiegel

Die Verleumdungskampagne der Hürriyet

Thomas Maron / Frankfurter Rundschau

Die inhaltlich sehr interessante und zukunftsorientierte Veranstaltung über das türkisch-armenische Verhältnis hatte jedoch eine bedauerliche politische Folge, indem die türkische nationalistisch orientierte Massen-Zeitung Hürriyet eine Verleumdungskampagne gegen unsere Vorsitzende, Frau Prof. Dr. Elcin Kürsat, startete und über Monate eine Hetzjagd gegen sie organisierte. Das führte zu einer entnervenden und finanziell riskanten Folge von Prozessen gegen Hürriyet wegen Verleumdung und zur Erzwingung von Gegendarstellungen. Kürsat hat diese Prozesse gewonnen, doch die rechtlich und verfassungsrechtlich bedenkliche Rolle der türkischsprachigen Presse in Deutschland ist immer noch ein aktuelles und für fortschrittliche und nicht-nationalistische Positionen in Bezug auf die Politik der Türkei Thema. Zu diesem Thema hat die DTA 2002 eine Podiumsdiskussion im "Pavillon" in Hannover veranstaltet, die eine gute Resonanz fand.

Um das Problem der Hetzkampagne der Hürriyet noch einmal aus distanzierterer Sicht zu beleuchten, geben wir nachfolgend einen Bericht der Frankfurter Rundschau wieder:

 

"Der Kopf der Schlange soll zerquetscht werden"

Die Wissenschaftlerin Elcin Kürsat-Ahlers kämpft dagegen, dass Hürriyet sie als Landesverräterin präsentiert hat

Von Thomas Maron

Was für ein elend-trockener Vortrag. So präzise, so unspektakulär, so analytisch. Noch dazu abgelesen. Typisch Wissenschaftlerin eben. Und dennoch hat diese Rede, gehalten am 23. März an der Evangelischen Akademie Mülheim an der Ruhr, das Leben der Privatdozentin Elcin Kürsat-Ahlers grundlegend verändert. Denn sie sprach über den Genozid an den Armeniern im osmanischen Reich Anfang des vergangenen Jahrhunderts. Und das ist in der Türkei noch immer ein Tabu-Thema.

In der Europaausgabe der türkischsprachigen Tageszeitung Hürriyet wurde sie prompt als Landesverräterin präsentiert, als Abtrünnige, die mit der PKK sympathisiere und Schadensersatz von der Türkei an die Armenier fordere. Das aber, sagt Kürsat-Ahlers, habe sie nie getan. Jetzt kämpft sie vor Gericht um Richtigstellung, denn blieben die Unterstellungen unwiderrufen, fürchtet sie in der Türkei strafrechtliche Konsequenzen.

Von "Verschwörungsdialog" und "Hass-Tagung" ist in den später zwar von deutschen Gerichten, nicht aber von Hürriyet akzeptierten Übersetzungen die Rede, von einem "Team von Türkischstämmigen", das "vom rechten Weg abgekommen" sei. Allen voran: die Soziologin Elcin Kürsat-Ahlers. "Von der schweren Last der Geschichte - Der Versuch eines armenisch-türkischen Dialogs", hieß die Tagung, die sie mitorganisierte. Der Leiter der Hürriyet-Auslandsausgabe, Ertug Karakullukcu, nahm Kürsat-Ahlers daraufhin mehrfach persönlich ins Visier.

Mit Blick auf die "Gelegenheitslauerer" in Mülheim formulierte er an "Ankara" einen drastischen Appell: "Der Kopf der Schlange soll zerquetscht werden, so lange sie noch klein ist". Die politisch Verantwortlichen in der Türkei sollten für diese Arbeit "Sonderbeobachtungseinheiten" schaffen. "Warum", so Karakullukcu, "ziehen wir diejenigen, die die Türkische Republik und unser Volk als Völkermörder beleidigen, nicht vor der Justiz zur Rechenschaft?"

Am 6. Juni wurden dem Hürriyet-Verlag Dogan Media International GmbH vom Landgericht Hannover per einstweiliger Verfügung eine Reihe von Äußerungen aus insgesamt 14 Hürriyet-Artikeln untersagt. Der Verlag darf demnach in seinen Publikationen nicht mehr behaupten, Kürsat-Ahlers habe Schadenersatzzahlungen der Türkei an Armenien gefordert. Außerdem sei bei Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu 500 000 Mark die Unterstellung zu unterlassen, Kürsat-Ahlers habe sich für die Anerkennung der PKK stark gemacht.

Auch habe sie laut 6. Zivilkammer nachweislich weder, wie von Karakallukcu behauptet, "Speichel, Schleim und Hass kotzend den Gründer der Türkischen Republik Mustafa Kemal Atatürk" angegriffen, noch gesagt: "Das, was die Nazis den Juden angetan haben, würde auch den Armeniern in Anatolien angetan".

Die Kammer stellte klar, dass es "nicht mehr um die Auseinandersetzung mit der Rede der Verfügungsklägerin geht, sondern um Herabsetzung ihrer Person". Die Beweislage scheint eindeutig: Mehrere Tagungsteilnehmer versicherten an Eides statt, dass Kürsat-Ahlers ihren Tagungsbeitrag Wort für Wort vom Blatt ablas. Und in dem Skript ist von den Anfeindungen gegen die Türkei, die ein Hürriyet-Reporter ausgemacht haben will, nichts zu finden.

Dennoch beharrt man bei Hürriyet auf dem Standpunkt, korrekt gehandelt zu haben. In einem trotz mehrmaliger Bitte nicht namentlich unterzeichneten Schreiben an die FR heißt es: "Die Worte von Frau Ahlers hat unser Berichterstatter mit eigenen Ohren gehört."

Vor dem Landgericht Darmstadt war Kürsat-Ahlers zwar erfolgreich. Den von ihr erfochtenen Anspruch auf insgesamt sechs umfangreiche Gegendarstellungen, die allesamt an prominenter Stelle der Hürriyet zu platzieren wären, will der Dogan Verlag aber nicht schlucken. Die Anwaltskanzlei des einflussreichsten Verlags der Türkei hat sowohl gegen die einstweilige Verfügung des Landgerichts Hannover als auch gegen das Darmstädter Urteil Berufung bei den jeweils zuständigen Oberlandesgerichten eingelegt. Die Anwältin der Soziologin, Anja Brinkmann, glaubt, dass sich "das Verfahren so noch über gut ein Jahr hinziehen könnte".

Eine Verzögerung mit Konsequenzen. Denn Kürsat-Ahlers muss ihren Anteil an den Prozesskosten zunächst aus eigener Tasche bezahlen. "Ich habe schon jetzt kein Geld mehr dafür", sagt die 50-Jährige. Dabei wäre eine schnelle Entscheidung für sie von elementarer Bedeutung. Denn es entspringt nach Ansicht des Darmstädter Landgerichts keineswegs überdrehter Phantasie, dass Kürsat-Ahlers Repressionen in der Türkei wegen der Hürriyet-Berichte fürchtet: "Das berechtigte Interesse" am Abdruck der Gegendarstellungen "ergibt sich daraus, dass ihr persönliche und berufliche Nachteile von Gewicht drohen, wenn die Veröffentlichungen der Beklagten unbestritten im Raum stehen bleiben", heißt es in der Urteilsbegründung. Kürsat-Ahlers habe "glaubhaft gemacht", dass ihr ansonsten "Einschränkungen ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit, insbesondere der Kontakte in die Türkei, ihrer privaten Lebensführung und strafrechtliche Verfolgung in der Türkei drohen".

Das türkische Recht sieht laut Paragraph 312 Strafgesetzbuch eine Gefängnisstrafe für all jene vor, die unter Hinweis auf Unterschiede der Klasse, Rasse, Religion, Konfession oder Region öffentlich zu Hass und Feindschaft aufstacheln. Genau das, sagt Kürsat-Ahlers, sei ihr in der Hürriyet wahrheitswidrig unterstellt worden. Deshalb sind ihr Reisen in die Türkei seitdem zu riskant. Dort aber ist sie für ihre wissenschaftliche Arbeit auf den Zugang zu Archiven und Bibliotheken angewiesen. Und dort lebt ihr Mann. Deshalb kämpft die kleine, zierliche Frau weiter gegen dem Dogan-Verlag. "Sonst", sagt sie, "geht auch noch meine Ehe kaputt."

An der Universität Hannover ist man ihr zu Hilfe gekommen. Kollegen und Studierende spenden Geld. Kürsat-Ahlers soll nicht klein bei geben müssen, nur weil sie die Anwälte nicht bezahlen kann. Fachbereich, Fakultät und Senat der Universität protestierten gegen die Hürriyet-Berichterstattung, die sich "einer Art Bürgerkriegssprache" bediene. Man wende sich aufs Schärfste "gegen den Versuch der Einschüchterung einer unabhängigen Forscherin", heißt es in einer Erklärung der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften.

Kürsat-Ahlers hat schon einmal eine Kampagne über sich ergehen lassen müssen. Sie war die erste Ausländerin, die in Deutschland in ein Führungsgremium einer Partei gewählt wurde. Im Jahre 1981 nahm sie an der Seite jetziger Granden wie Peter Struck und Gerhard Schröder im SPD-Vorstand des Bezirks Hannover Platz. Einige Genossen gratulierten, viele aber spuckten in Dutzenden Hassbriefen, an die Neugewählte adressiert, Gift und Galle: "Die Türken neigen zu strafbaren Handlungen aller Art", keifte ein braungetönter Sozi. Man sehe "kaum eine kopftuchtragende Türkin ohne dicken Bauch", schäumte ein anderer: "der deutsche Staat bezahlt ja alles". Damals, erinnert sich Kürsat-Ahlers, habe man sie in der Hürriyet noch "als türkische Hoffnung auf Händen getragen".

Der journalistische Stil der Zeitung gerät nicht zum ersten mal in die Kritik. So fing sich Hürriyet im Juni eine Rüge des Deutschen Presserates ein, wegen "mangelnder Berücksichtigung der Sorgfaltspflicht". Laut Presserat hatte das Boulevardblatt von einer zweiten türkischen Zeitung ungeprüft einen Artikel übernommen, in dem schwere Vorwürfe und Verleumdungen gegen eine Wissenschaftlerin aus Berlin und zwei türkische Wissenschaftler erhoben wurden. Die drei Wissenschaftler wurden laut Presserat fälschlich bezichtigt, geheimdienstlich gegen den türkischen Staat zu arbeiten.

Hiesige Wissenschaftler, Politiker und Journalisten sahen sich wiederholt schwerem Hürriyet-Beschuss ausgesetzt, wenn deren Aussagen offensichtlich nicht den Vorstellungen des Blattes entsprachen. Der grüne Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir sieht sich "seit Jahren den Kampagnen Hürriyets" ausgesetzt. Im Mai hatte er ebenfalls eine einstweilige Verfügung erwirkt. Hürriyet hatte behauptet, Özdemir habe einem armenischen Priester die Hand geküsst, eine Handlung, die im türkischen Kulturraum als Geste der Unterwerfung gilt. Özdemir bestreitet dies.

Die Zeitung, sagt Özdemir, interessiere sich nicht für Inhalte, sondern achte darauf, ob jemand von der für richtig erachteten Linie abweicht: "Wenn ja, dann wird beschlossen, ihn publizistisch zu vernichten." Hürriyet-Kampagnen bleiben laut Özdemir nicht folgenlos, denn das Blatt behauptet in Deutschland die Meinungsführerschaft in der türkischsprachigen Gemeinschaft. Die Europaausgabe hat eine Auflage von knapp 140 000 Exemplaren.

Sein Vater, sagt Özdemir, sei am Arbeitsplatz von türkischen Kollegen angesprochen worden: "Die haben ihm gesagt: Wir haben Berichte von deinem Sohn gelesen, der ist ja ein Verräter, ein PKKler." Özdemir ärgert sich darüber, dass die Art der Berichterstattung in Deutschland noch nicht recht bekannt wurde, dass deutsche Spitzenpolitiker das türkischsprachige Massenblatt noch immer hofieren. "Etwas mehr Solidarität", sagt er, "würde ich mir da unter Demokraten schon wünschen." Der Grüne ist sich sicher: "Würde Hürriyet eine Woche lang Tag für Tag ins Deutsche übersetzt, würde sich mancher hier sehr wundern."

Der Dogan Verlag reagiert nervös auf die in jüngster Zeit vermehrte Berichterstattung in deutschsprachigen Medien über die umstrittene journalistische Qualität der Hürriyet-Europaausgabe. So hat der Verlag im Vorfeld dieses Berichts der FR bereits mit juristischen Konsequenzen gedroht. In dem lediglich mit "Hürriyet" unterzeichneten Schriftstück heißt es: "Es ist nur selbstverständlich, dass wir angesichts einer das Image der Hürriyet schädigenden und nicht den Tatsachen entsprechenden sowie dem Geist dieser unserer Antworten zuwider laufenden Berichterstattung unsere gesetzmäßigen Rechte in Anspruch nehmen werden."

 
 

Dokumente
zur Diffamierungskampagne der Hürriyet

Kolumne „Spiel mit dem Feuer“ von Ertuğ Karakullukçu

Übersetzung aus dem Türkischen
25.03.2001 Hürriyet

Man sollte in Deutschland die notwendige Botschaft der türkischen Reaktion auf Mühlheim empfangen, das zur Bühne für die Initiative eines Verschwörungsdialogs (!) hinsichtlich des sogenannten Völkermords an Armeniern geworden ist.

Was sagen unsere dortigen Leute:

  • Solche einseitigen, unser Vaterland anschwärzenden Beschuldigsinitiativen beunruhigen uns. Sie bringen Spannung und bedrohen den sozialen Frieden. Genauso wie beim Kurdenproblem, werden wir jetzt durch die Erfindung einer armenischen Frage zur Zielscheibe in der deutschen Öffentlichkeit.

  • Natürlich... kann ein Deutscher, der einer Gehirnwäsche unterliegt mit dem Gerede „Türken haben den Armenier geschlachtet... Sie wurden zum Vorbild für Hitler“, seinen türkischen Nachbarn noch mit Sympathie betrachten?

  • Immer wird die türkische Gesellschaft durch negative Beispiele infolge von Verzerrungen an die Tagesordnung gesetzt. Unseren Leuten bleibt weder Zuspruch (Begeisterung) noch Liebe/ Freundschaft. Nichts Positives und Schönes, das der türkischen Gesellschaft entstammt, wird in den Medien Platz eingeräumt. Nicht einmal mehr, dass der Staatspräsident Ahmet Necdet Sezer mit dem deutschen Staatspräsidenten Johannes Rau die Troja-Ausstellung eröffnete, konnte die Aufmerksamkeit der deutschen Medien (Presse) erwecken.

  • Und danach, bloss Anpassung! (der Türken an die deutsche Gesellschaft)

  • Kann es unter solchen Verhältnissen (oder in einer solchen Umgebung) überhaupt Anpassung geben?

  • Verehrte deutsche Zuständige sollen das Problem auch einmal aus dieser Perspektive betrachten (oder: überdenken).

Wehe! Stiftungen

Es gibt verschiedene Stiftungen in Deutschland... Diese machen aktiv und effektiv Politik in Angelegenheiten (Themen), die die türkische Gesellschaft unmittelbar betreffen, sie schaffen öffentliche Meinung ... Vom kurdischen Problem bis zu türkischen Medien...

Aber wir schreiben mit Trauer/Kummer, diese Aktivitäten sind oftmals gegen die Türkei und die türkische Gesellschaft gerichtet.

Denn die Probleme werden einseitig behandelt und Namen, die eine bestimmte Politik unterstützen, werden immer bevorzugt. Das Ergebnis, das mit solchen Teilnehmern herauskommen kann, ist wie bestellt, von Anfang an bekannt. Leider werden in der Regel negative Images (Bilder) gezeichnet. Soll die türkische Presse durch diese einseitige Anschwärzungskampagne ihr Fett abbekommen?

Selbstverständlich wird hier die deutsche Gesellschaft einseitig falsch informiert. Sie wird in die Irre geführt. Dies ist eine sehr wichtige Verantwortung.

Jetzt wird beobachtet, daß die Frage des armenischen Völkermords an diese Karawane angeschlossen wird. Die deutsche Regierung hat zwar den Völkermord nicht anerkannt, aber Stück für Stück wird eine (öffentliche) Landschaft geschaffen, die öffentliche Meinung trainiert. Es gibt keinen Zweifel darüber, dass bestimmte Leute darauf abzielen, den dem Bundestag vorgelegten Entwurf zum Völkermord-Beschluss den Weg zu ebnen.

Und eine kritische Frage:

  • Wenn die Lüge Gültigkeit/Geltung (im Sinne von Glaubwürdigkeit) erlangen würde, dass der Völkermord durch die Türken initiert und Hitler sogar durch das schlechte Vorbild der Türken verführt worden sei – paßt dies vielleicht bestimmten Leuten in den Kram?

Hier die Falle

Wir haben in Mühlheim mit Schrecken gesehen, welche Dimensionen gewissenlose Anschwärzungen erreichen können.

Das was Hitler den Juden angetan hat, haben die Türken den Armeniern genauso angetan!

Genau in diese Richtung zielt das schon gestern an dieser Stelle (in dieser Kolumne) angesprochene Spiel, das sich bis hin zur „Armenien“-Forderungen erstreckt (gemeint sind territoriale Ansprüche).

Wir hatten uns zwar an Taner Akçam gewöhnt (!) aber ...

Diese niederträchtige/verräterische Behauptung bringt auch noch ein weiterer türkisch-stämmiger Name vor (setzt auf die Tagesordnung), der vor der Heirat und Übernahme des Familiennamens „Ahders“ (falsch geschrieben) in Hannover der türkischen Gesellschaft durch seine sozialdemokratischen Lösungsvorschläge Hoffnung gab: Elçin Kürşat, die neben ihrer Schönheit mit den grünen Augen Menschen zu denken veranlaßte, sie sei klug, intelligent ... Sehr schade.

Und in Mühlheim wird eine Falle gestellt, gekrönt mit dem Urteil „die türkische Republik ist die Fortsetzung der Osmanen“ (im Sinne einer völkerrechtlichen Verantwortung der Türkischen Republik für das Geschehen im Osmanische Reich)

Also soll heißen, die heutige Türkei sei für den Völkermord an den Armeniern verantwortlich.

Verrat an der Geschichte

Es muss eine Erklärung für eine solche Verzerrung der Geschichte geben...

Beginnend mit dem osmanisch-russischen Krieg von 1877 bis 1878 rammten aufgehetzte fanatische Armenier der osmanischen Armee bei jeder passenden Gelegenheit den Dolch in den Rücken.

1914 im osmanisch-russischen Krieg revoltierten die durch den Westen aufgehetzten Armenier und ergriffen Partei zugunsten Russlands.

Die mit russischen Gewehren bewaffneten (armenischen) Männer verübten in den türkischen Dörfern, deren Männer an der Kriegsfront waren, Massaker.

Hätte die Istanbuler Regierung nur zuschauen sollen? Um das Schlachten (die Massaker) in der Region zu unterbinden und die Rückfront der Armee zu sichern, ließ sie die Armenier (aus) wandern.

Wer ist der Verantwortliche für diese (Aus) Wanderung?

Sicherlich die armenischen Banden, die der türkischen Bevölkerung unvorstellbare Grausamkeiten  zugefügt hatten.

Wenn jetzt all diese historischen Wahrheiten übersehen werden, der von der türkischen Bevölkerung in Kars und Erzurum erlebten Barbarei kein Gehör geschenkt wird, als ob unschuldige, unbewaffnete Armenier grundlos von barbarischen Türken ermordet worden wären...und wenn bestimmte Menschen in Deutschland sich dafür instrumentalisieren lassen und Steigbügelhalter spielen (dem Vorschub leisten)...

kann dieses als eine freundliche Initiative, eine unschuldige Suche nach Dialog betrachtet werden?

Diejenigen, die der Geschichte einen Dolch in den Rücken stoßen, während sie die Asche der Geschichte umrühren, verraten die ganze Menschheit...

Mit dem Feuer ist nicht zu spielen...

Ihre Hände können verbrennen!

„Nach dem Bösen (der bösen Tat)“ Ali Yakar
in der Kolumne Demokratie-Pult (Leiter: Hikmet Bil) (Leserbrief)

Übersetzung aus dem Türkischen
Hürriyet vom 01. April 2001

Am Ende der Debatte, die vom Leiter der Evangelischen Akademie organisiert wurde und drei Tage gedauert hat, haben wir das Weiße und Schwarze gesehen. Einer der interessantesten Aspekte der sogenannten Armenien-Völkermordversammlung (Tagung) war, dass vielmehr „unsere“ Experten, als die Armenier, die sagten, dass sie den sogenannten Völkermord erlitten, über die Türkei herfielen.

Dann gab es noch solche, die sich sonst nicht sehen lassen, aber bei jeder Gelegenheit an solchen Versammlungen teilnehmen und die Türkei anschwärzen.

Die Rednergruppe, die sich aus armenischen, fremdstämmig amerikanischen (gemeint ist ethnisch nicht anglosächsisch), jüdischen, deutschen und russischen Vertretern zusammensetzte, verteidigte (die These), dass die Kemalisten keine Demokraten sein können und dass sie wie die Osmanen rassistisch seien. Es wurde beobachtet, dass der amerikanische Professor Howaland (Name falsch geschrieben!) nicht mehr die vorherige strenge Linie/Haltung verfolgte.

Von den Rednern sagte Fikret Adanir: „Ich glaube daran, dass die Türkei eindeutig kein Völkermord-Verbrechen an den Armeniern beging. Es ist möglich, dass (solche) Fehler, sowie die Fehler in Deutschland, die während der Regierungen zur Kaiserzeit begangen wurden, durch die Personen, die in ihren Bezirken zu Gouverneuren ernannt wurden, auch in der Türkei passiert sind. Sie übersehen mit Absicht die getöteten anatolischen Frauen und Kinder und reden andauernd davon, dass die Armenier ermordet wurden. Diese Haltung ist sehr falsch. Falls die Türkei so geblieben wäre wie in der Zeit (Epoche) der Osmanen, hätte Anatolien heute eine multikulturelle Situation und dies wäre nach meiner Überzeugung gut“. Und somit verteidigte er, dass die Türkei im Recht ist.

Prof. Halil Berktay, der später das Wort ergriff, sagte: „Ich gratuliere Fikret Adanir zu seiner Rede. Türkei ist kein Land, das diese unberechtigte Kritiken verdient. Wo waren die Armenier bis heute. Kein einziger Armenier, der in der Türkei lebt, hat irgendein Problem. Es wird beabsichtigt, die Ereignisse irrezuführen. Es wird beabsichtigt, einen Fortschritt der Türkei zu blockieren.“

Frau Elçin Kürşat dagegen sagte folgendes: „Die Türkei, die den Kurden keine Ruhe gibt, muss für den von ihr an den Armeniern ausgeübten Mord Rechenschaft geben. Sie muss der Weltöffentlichkeit gegenüber Rechenschaft für ihre am armenischen Volk ausgeübte Barbarei abgeben. Sie muss den Armeniern den erforderlichen Schadenersatz zahlen und die PKK anerkennen. Die Türkei muss die Druckausübung auf die Minderheiten aufgeben und im Rahmen der Demokratieregeln (ihnen) ihre Rechte geben“.

Die Rede von Taner Akçam war nicht weniger schlimm. Taner Akçam sagte, „Das, was in der Türkei an dem armenischen Volk ausgeübt wurde, war ein Völkermord, die Anzahl der Ermordeten ist überhaupt nicht wichtig. Denn diese Massaker werden sowie an den Armeniern auch an den Kurden und Alewiten ausgeübt. Türkei hat mit der Demokratie im entferntesten nichts zu tun. Die jetzige Türkei unterscheidet sich von der vergangenen osmanischen Zeit (Epoche) überhaupt nicht. In der osmanischen Epoche verwirklichten solche Massaker die Organisation für Besondere Angelegenheiten (Teskilat-i Mahsusa) und die von Enver, Cemal und Talat Pawa’s geführte Partei für Einheit und Fortschritt. Derjenige, der an seine Vergangenheit keine (kritischen) Fragen stellt, kann auch seine Zukunft nicht wissen“. Und somit demonstrierte er noch einmal seine Haltung gegenüber der Türkei. 

Danach kam eine Person namens Kaan Soyak zum Pult. Er begann seine Rede mit „Ich bin hierher gekommen, um außerhalb der Politik zu reden und sagte: „In der Türkei, in Moskau und Brüssel haben wir die türkisch-armenische Lobby-Vereinigung tätig werden lassen. Wir haben diese Arbeit für Frieden initiiert. Die Türkei kann den Völkermord an den Armeniern nicht leugnen. Wir wollten die Archiven in der Türkei durchwühlen, um diesen Völkermord ans Tageslicht zu bringen. Wir konnten bis heute keine Genehmigung erhalten“.

Dr. Spanik, der Fernostexperte der nationalen Sicherheitsorganisation der deutschen Regierung, der sich im Saal als Teilnehmer befand und dessen Namen als Dr. Spanik wir später erfuhren, konnte sich nicht mehr gedulden und stand von seinem Platz auf, um das Wort zu ergreifen. Er sagte: „Was Sie tun ist nicht berechtigt, Sie können die Türkei nicht einseitig verurteilen. Der armenische Völkermord fand nicht einseitig statt. Die ersten Unruhen begannen die Armenier durch Gründung von Freikorps in Yozgat und Erzurum. Soviel Armenier starben wie die Zahl der Gestorbenen auf der türkischen Seite. Obwohl die Türkei 1984 Armenien zum Dialog aufrief, lehnte Armenien dies ab. Und heute, nachdem es unter dem Druck Russlands in die Klemme geraten (dazwischen gequetscht) ist, sucht es die Lösung in europäischen Ländern. Wir lassen ein Nato-Land Türkei nicht so leicht an Plünderer verfüttern. Die Türkei ist die zuverlässigste Region im Nahen Osten. Außerdem hat es gar keinen Sinn, den Türkisch-Armenischen-Dialog in Deutschland zu diskutieren. Die Regierungs- und Oppositionsparteien in Deutschland haben beschlossen, die Armenisch-Türkische-Debatte (oder Streitigkeit) auf gar keinen Fall/endgültig nicht ins deutsche Parlament (Bundestag) einzubringen. Hier leben drei Millionen türkisch-deutsche Bürger und sie erreichen eine viel bessere Anpassung“.

Somit bewies Dr. Spanik, dass er ein Türkenfreund ist. Infolge dieser Versammlung haben wir gesehen, dass unter uns noch viele unserer sogenannten Experten sind, die sich für drei Kurusch (Pfennig) vermarkten/verkaufen und dass diesen zu vertrauen auf gar keinen Fall richtig ist.

Die türkischen Initiativgruppen haben durch die Bilderausstellung der getöteten türkischen Diplomaten und Mahnwache es geschafft die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Vielleicht haben sie der armenischen Lobby die beste Antwort erteilt (gegeben). Wir hoffen, dass die Mühlheim-Versammlung uns eine Lehre sein wird, und dass in der Zukunft fanatische Armenier-Versammlungen, die in böser Absicht in Deutschland initiiert werden sollen, verhindert werden.

„Ankara wird gesucht!“ von Ertuğ Karakullukçu

Übersetzung aus dem Türkischen
Hürriyet 31. März 2001

Wie ist es möglich, das dreiundhalb (ein abwertende Redewendung) Stohmänner/Handlanger der armenischen Lobby aus der Mitte Deutschlands unsere Türkei mit solchen Beleidigungen begießen kann.

  • Türken vernichteten 1,5 Millionen Armenier im Völkermord.

  • Türken stellten (oder konstituierten) mit dem Völkermord an den Armeniern ein Vorbild für die Nazis dar.

  • Die türkische Republik ist die Nachfolgerin (die Fortsetzung) der Osmanen. Die heutige Türkei trägt die Verantwortung für den Völkermord.

  • Das, was den Kurden angetan wird, trägt die Eigenschaft (die Züge) eines Völkermords.

  • Der Kemalismus hat nichts mit Menschenrechten zu tun.

Während die türkischstämmige Elçin Kürşat Schadenersatzzahlung der Türkei an die Armenier auf die Tagesordnung brachte, verlangte sie (forderte auf), dass die Türkei die PKK anerkennt. Sie bildete (zeigte auf) eine Parallelität zwischen den Kurden und den Armeniern in Zusammenhang mit dem Völkermord. Taner Akçam gab die Botschaft, „Wie an den Armenier wurde auch an den Kurden und Alewiten Völkermord ausgeübt“... schaut mal diese Einträchtigkeit/den Verrat an!

Wir wissen, dass dies Lügen sind. Aber die westliche öffentliche Meinung? Viele Menschen, die mit dem Spruch „Kurdenmassaker“ durch die Presse ausreichende Gehirnwäsche bekommen haben, glauben leider daran. Selbstverständlich werden die Blicke auf die Türken auf den europäischen Strassen davon außerordentlich beeinflusst. Willkommen Rassismus!

Jeden Tag eine neue Anschwärzungskampagne... Die Türkei wird von allen Seiten umlagert...Zwei neue Angriffe:

  • Armenien legt der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen den von ihm selbst vorbereiteten Völkermord (-beschluß)-Entwurf vor.

  • Griechische Seite von Zypern eröffnet eine Ausstellung beim Europäischen Parlament...In der Ausstellung wird die These behandelt, dass Nordzypern besetzt worden ist, und das kulturelle Erbe barbarisch erloschen wird (vernichtet wird).

Wo sind sie denn?

Sollen wir denn nicht fragen:

Wo ist unser Ankara, wo sind unsere Vertreter, die wir zur Verteidigung unserer nationalen Interessen gewählt, mit allen verschiedenen Zuständigkeiten ausgerüstet und in ihre Taschen die Gehälter gesteckt haben?

Wir erleben solche bitteren Tage...

Unsere Türkei ist leider zum Abgrund gesunken. Sie kann eigene Probleme nicht meistern. Sie ertrinkt/erstickt. Sie hat Mühe ihren Kopf umzudrehen. Wenn Sie sich ökonomisch in eine solchen Sackgasse hingezogen haben (schleppen lassen haben), was und wie weit können Sie etwas gegen Ihre Feinde tun?

Diejenigen, die Atatürks Türkei und unsere schöne Republik in diese Lage gebracht haben, sollen sich schämen...Falls Scham noch übriggeblieben ist! Sie sagen immer noch, „Können 15 Gesetze in 15 Tagen verabschiedet werden?“ Aber in dieser Zange diskutiert keiner den Inhalt und die Folgen der von uns verlangten Gesetze. Unsere nationale Existenz könnte unter Hypothek geraten ...Wer fragt?

Gelegenheitslauerer, die diesen Kranken-Mann-Zustand (Anspieglung auf den „Kranken Mann am Bosporus“) unseres Landes – unser Inneres zitiert – nutzen wollen, spinnen um uns herum tausend listige Intrigen, höhlen gänzlich den Boden unter unseren Fußen aus.

Gott sei dank, dass es unsere im Ausland lebenden Bürger gibt... Wir haben in der Stadt Mühlheim an der Ruhr gesehen: Sie schaffen es, die Arena den Separatisten und der Armenientrompete nicht zu überlassen. Wir werden zu „Derwischen“ (vmtl. Anspielung auf den Finanzminister Derviş) und betteln uns drehend und wendend die USA und Frankreich um Geld an; aber die einzige wahre Stütze sind wieder die Devisen (fremde Währung) unserer treuen Leute... Sie sind die einzigen, die für die Türkei Widerstand leisten und strampeln!

Erwache Ankara

Ankara soll den Ernst des gespielten Spiels möglichst früh merken (wahrnehmen). „Wenn wir wie im Falle der PKK, die als „Zweiundhalb Banditen“ geringer gewertet wurde (als sie ist), in einem unachtsamen Zustand ertappten werden, wird es zu spät, befürchten wir und letzte Reue nützt nichts. Der Kopf der Schlange soll zerquetscht werden, während sie noch klein ist. Ankara soll für diese Arbeit Sonderbeobachtungseinheiten schaffen. Auf jeden gelogenen Schritt der gegnerischen Seite soll unbedingt reagiert werden.“

Alle diplomatischen Wege des Rügens und der Verhinderung sollen genutzt werden. Auch die rechtlichen Sanktionen sollen auf gar keinen Fall vernachlässigt werden.

Warum ziehen wir diejenigen, die die Türkische Republik und unser Volk als „Völkermörder“ beleidigen, nicht vor der Justiz zur Rechenschaft?

Und schließlich, sollte man auf allen Plattformen ihnen mit konkreten Nachweisen/Dokumenten begegnen.

Gleichzeitig sollen wir uns den Problemen unserer armenischen Brüder, die, wie in Mühlheim an der Ruhr, die Türkei in dieser Frage herzlich unterstützen, zuwenden. Lasst uns mit dem Patriarch, der sich gegen die Völkermord-Verleumdungen stellt, mit den Vertretern unserer armenischen Bürger in der Türkei sprechen...Lasst uns ihre solchen einfachen Probleme wie Immobilienrechte schnellst möglich lösen und den Gelegenheitslauerern nicht umsonst Trümpfe geben. Dann werden sicherlich auch unsere armenischstämmigen Bürger die Möglichkeit erhalten, die Türkei herzlicher sich zu Eigen zu machen.

Alle unsere in diesem Lande lebenden Menschen sind unsere Leute, und sie glücklich zu machen, ist die fundamentale Aufgabe des Staates.

Keiner darf das Recht haben, Wasser auf die Mühle der Gelegenheitslauerer zu gießen, diese sehr schweren Beleidigungen gegen unser Land und Volk hinzunehmen.

Ankara, auch Du nicht!

Kolumne von Ertuğ Karakullukçu

Übersetzung aus dem Türkischen
Hürriyet vom 27. März 2001

Halte (çüş), mein(e) Liebe(r)/Kamerad(in) (çüş, halt! „der Ruf des Eseltreibers, der sein Tier zum Stehen bringen will, Deutsch-Türkisches Wörterbuch, Karl Steuerwald, Otto Harrassowitz Verlag).

Obige Überschrift –Verzeihung- hatte einer unserer Kollegen für die Berichterstattung über die armenische Dialog-Tagung (!) in der Schlagzeile der gestrigen Hürriyet vorgeschlagen. Schließlich dachten wir, dass die Vornehmheit uns bleiben soll und begnügten uns in der Berichterstattung mit „Einfach unglaublich“.

Das Wort Çüş (Halt: Aufruf für Esel) erschien vor 20 Jahren in der Schlagzeile von Hürriyet durch ein Ereignis. Es war vor dem 12. September (Putsch). Terroristen (heute manche von ihnen nach dem kurdischen Separatismus auch noch in der armenischen Frage große  Demokraten, die den Boden unter unseren Füssen abgraben) hatten Sprengstoff/Bombe an einen Pfeiler der Bosporusbrücke gelegt. Unser Großbruder Nezih Demirkant, den wir vor einiger Zeit verloren haben, war unser Gesamtausgabenleiter. Am Tag danach erschien Hürriyet mit der Schlagzeile „Çüş! Sprengstoffanschlag an die Brücke“.

Ein Ereignis nach 20 Jahren erweckt bei den Menschen die gleiche Çüş -Reaktion.

Leute sind ernsthaft in der Pose einer „wissenschaftlichen“ Tagung...Evangelische Akademie, Teilnehmer mit Professoren- und Doktoreigenschaft, etc.

Und natürlich, türkischstämmige Handlanger/Strohmänner. Die Tagung war für die türkische Presse verboten, aber die deutsche Presse großartig allgegenwärtig und präsent...

In unsere Augen guckend sagen die:

  • Die Anzahl der in armenischen Vorfällen gestorbenen Türken sind soviel, wie die von den Juden getöteten Deutschen. Während die Russen und die Armenier flüchteten, verbrannten sie einige Dörfer...Mag sein, dass hier einige Türken starben.

Wirklich Çüş (Halt für Esel) hey Kamerad!

Ist es möglich, gegenüber einer solchen Verzerrung (bzw. Irreführung) verständig und artig einen Dialog zu schaffen? Wie wirst du deine Nerven zügeln, deinen Anstand und Benehmen schützen (beibehalten)?

Die Zeit des Ersten Weltkriegs ... Türken, die Waffen gebrauchen können, kämpfen mit dem Feind an der Front. In den Dörfern sind Ältere, Frauen und Kinder zurückgeblieben...

Barbarisch armenische Banden/Freikorps überfallen, die Stunde der Gelegenheit nutzend, jene schutzlose Dörfer, verbrennen schutzlose Menschen in Massen, ermorden sie, um den Armenienstaat zu gründen. In ganz Ostanatolien werden immer noch die Schmerzen dieser Barbarei gespürt (erlebt). Aber in Mühlheim an der Ruhr tauchen eine handvoll Verwirrte auf, zeigen eine Parallelität zwischen unseren in jenen Ereignissen gestorbenen Leute und den deutschen Nazis auf. (Sie) sagen: „Türken wurden Vorbild für Hitler“.

(Esel) Halt, (durch und durch Esel), (Esel) Halt Kamerad(in)!

Dem, der diese wissenschaftliche Tagung nennt, Çüş (Esel Halt)!

Auch dem, der dies Dialog nennt, Çüş (Halt Esel)!

Guck die Demokraten an

Auch Verzerrung und Lüge haben eine Grenze. In unsere Augen guckend, werden geschichtliche Wahrheiten umgedreht.

Ein Team von Türkischstämmigen ist vom rechten Weg abgekommen, sie dienen ungeniert als Handlanger dieses Ekels. Sie sind „das Trojanische Pferd“, aus dessen Innerem Soldaten des Feindes herauskommen (herauskamen).

Aber auch Manche, die sich als „Intellektuelle“ aufspielen, schonen diese (vor Kritik/Vorwurf). Sie nehmen die im Namen des Dialogs die Türkei anschwärzenden Versammlungen unter ihren Schutz, sie beschmücken jene verzerrte Botschaften und geben sie der Gesellschaft als Urteile (Fetwa) in der Hoffnung des sogenannten Friedens ab.

Und natürlich werden wir zu Faschisten gemacht (erklärt), zu Dialogfeinden gemacht, zu Provakateuren erklärt, weil wir nur die Wahrheiten schreiben, uns diesem Massaker der Geschichte entgegenstellen und ihre Ziele beeinträchtigen...

Ja, tatsächlich Çüş (Halt-Esel), hey Kamerad(in)!

Der Verrat an das Vaterland und an die Nation kann nicht noch weiter reichen...

Wenn Du die Türkei zum Völkermörder machst, die Opfer der armenischen Banden unverschämt mit den Nazis vergleichst, wirst Du ein Demokrat...

Aber wenn wir sogar der Beleidigung der verstorbenen Menschen entgegentreten, sind wir Faschist und Provokateur!

Der Name für Unverschämtheit ist bei denen Intellektualität geworden...

Ja, Çüş (Esel Halt)... Nimm die Intellektualität und lass Dir es sauer braten!

Die, die in die Augen des türkischen Menschen guckend die Geschichte massakrieren, die die niederwertigste Lüge der Geschichte hervorbringen, die die Quittung/Rechnung der gestrigen Schmerzen und tausend Verzerrungen an die heutigen Menschen stellen, und somit unternehmen, die türkische Republik zum Völkermörder zu erklären, und schließlich die, die mit diesen verräterischen Fallen den Träumen eines Armenienstaates nachlaufen und keine Bange haben, für jene perverse Leidenschaft noch nach 85 Jahren Menschen aufeinander zu hetzen... Hier, diese sind die wahren Provokateure.

Ereignisse ohne Grund

Historische Ereignisse können nur in Mitte ihrer epochalen Bedingungen beurteilt werden... Mit warum und wie. Armenier wurden deportiert... Wo ist der Grund, Kamerad(in)? Wo ist der Aufstand der Armenier gegen die Osmanen? Wo sind die Übergriffe gegen türkische Dörfer und der Dolchstoß in den Rücken der osmanischen Armee, Arm in Arm mit den Russen und Franzosen? Kein einziges Wort! Wurden denn die Menschen in Anatolien plötzlich irrsinnig, um auf die Armenierjagd zu gehen?

Wann gingen diese, und in erster Linie ihre türkischstämmigen Handlanger/Strohmänner, nach Anatolien, um die Geschichte am Ort zu untersuchen?

Und warum bereiten Evangelische Akademien, Stiftungen usw. kein einziges Mal Tagungen vor, um das Leiden der anatolischen Bevölkerung darzustellen/aufzudecken, warum bereiten sie keine Basis dafür vor, dass damit vernünftige Wissenschaftler der Türkei die Wahrheiten zum Ausdruck bringen?

Weil das Urteil schon längst gefällt worden ist...

Der Name des armenischen Trompetenblasens (im Sinne von Vertretung der armenischen Interessen), das Aufhetzen der westlichen Öffentlichkeit gegen die Türkei durch Lügen und Verleitung ist „wissenschaftliche Arbeit“ geworden!

Çüş (Esel, Halt!) hey Kamerad(in)! Pfui, hey Kamerad!

Kein Schatten werfen

Meine Herren, wir haben die Schmerzen der Geschichte in die Geschichte begraben. Wir wollen heute mit unseren armenischen Brüdern und unseren (anderen) Brüdern jeder Abstammung und jedes Glaubens im Frieden zusammenleben!

Und Sie bedrohen den sozialen Frieden mit ihren Lügen nicht nur in der Türkei sondern auch in Europa und Amerika. Nehmt Eure bezahlten (vermieteten) und mit ASALA-Blut geschmierten Hände von uns weg.

„Was nennt man sonst Vaterlandsverrat?“ von Ertuğ Karakullukçu

Übersetzung aus dem Türkischen
Hürriyet vom 29. März 2001

Die Beleidigungen der Türkei und der türkischen Gesellschaft auf der sogenannten Dialog-Armenien-Tagung in Mühlheim an der Ruhr in Deutschland sind nicht der Art, die man runterschlucken kann.

Auf der Tagung (in der Versammlung), auf der solche türkischstämmigen wie Taner Akçam und Elçin Kürşat-Ahlers als Bauern (kleinste Figur im Schachspiel, Metapher für Handlanger), als das „trojanische Pferd“ benutzt wurden, wurden mit einer unglaublichen Ungehörigkeit/Flegelei unfassbare Verzerrungen ausgestellt. Man muss dies ohne überdrüssig zu werden immer wieder hervorheben... damit die Arena solchen ekelhaften Spielen (Intrigen) nicht überlassen wird. Die, die sich selbst nicht gewahr sind, haben nach ihren Meinungen (Gedanken) nicht nur die Türkei und die türkische Gesellschaft zum „Völkermord-Schuldigen“ deklariert, obendrauf griffen sie Speichel, Schleim (fließend) und Haß kotzend den Gründer der Türkischen Republik Mustafa Kemal Atatürk an.

Guck mal an, was für eine törichte Handlung die Person Namens Prof. Dr. Otto Luchterhand beging (anstellte):

  • „Die türkische Republik ist die Fortsetzung (völkerrechtliches Erbe) der Osmanen. An den Armeniern wurde Völkermord ausgeübt, und die Türkei ist verantwortlich. Das was den Kurden angetan wird, trägt die Eigenschaft (Züge) eines Völkermords. Der Kemalismus (Atatürkisches Gedankengut) hat nichts mit Demokratie und Menschenrechten zu tun“.

Menschen/Männer, diese Legionäre in der Pose eines Wissenschaftlers, haben mit einer Fixierung auf die türkische Republik den Verstand verloren.

Erinnern Sie sich an die Schriften von Wolfgang Koydl, ein Favorit der Bande der Türkeigegner, ehemaliger Istanbul- und jetzige Washington-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung. Als ein ganzer (vollständiger) Feind der Türkischen Republik und von Atatürk war jede Zeile von ihm gelenkt/gesteuert und als ein Bestandteil des unheilvollen/ominösen Plans gleichgesteuert mit den Lobbys, die den Boden unter (den Füßen) der Türkei abgraben/aushöhlen.

Als er hervorbrachte, dass der Kemalismus ein grausames Regime sei, die Türkische Republik in den 2000er Jahren untergehen würde, die Kurden geschlachtet würden, die Armenier dem Völkermord zum Opfer gefallen seien, übte er nur die Bauern-Rolle (kleinste Figur im Schachspiel, Metapher für Handlanger) des eigentlichen großen Plans aus. Diejenigen hinter dem Vorhang (die Verstohlenen) ließen ihn zuerst schreiben, um die öffentliche Meinung zu gestalten, danach gingen sie aus verschiedenen Richtungen an diese schiefen (verzerrten) Thesen heran.

Die Mütze ist gefallen

Heute ist das Intrigenspiel ganz offen zu sehen...

Die mit Dialog-Schwindel in Mühlheim an der Ruhr angezettelte Intrige, stellte die gegen die Türkei geschmiedeten Ränke zur Schau.

Es wird beabsichtigt, die Türkei in der Welt als ein Armenierschlachter, der den Nazis zum Vorbild wurde, bekannt zu machen. Nachdem diese Lüge somit von der Welt genehmigt anerkannt wird, wird dann gesagt:

Nun los ... sowie Ihr für die Nazi-Opfer den Staat Israel gegründet habt, gründet auch für die Türkei-Opfer, die Armenier, in Ostanatolien den Armenienstaat.

So ist das Intrigenspiel....

Dadurch, dass solche „Türkisch(!)stämmigen“ (Zeichen für streitig machen) Namen wie Taner Akçam, Elçin Kürşat-Ahlers in den Hauptrollen dieses Intrigenspiels spielen gelassen worden sind, wird der Welt die Botschaft gegeben „Guck doch, was selbst die ehrenhaften(!) Türken sagen“...

... Und manche Intellektuellen (abwertende Abkürzung entel gewählt anstatt entellektuel) applaudieren noch diese Intrige als „Dialog-Demokratie-Frieden“.

Haben Sie je einen IRA-unterstützenden englischen Intellektuellen gesehen?

Im Gottes Namen, sollen wir jetzt nicht fragen:

  • Was nennt man sonst Vaterlandsverrat?

Aber natürlich gibt es für sie kein Problem... Denn sie sehen die Türkei sowieso nicht als „Vaterland“ an!

Kranke Gehirne

Unsere Ohren sausen, unsere Gehirne klopfen (pulsieren) heftig, die giftsteuernden Worte von (verehrte) Frau Kürşat verbrennen unsere Herzen:

„Das, was die Nazis den Juden angetan haben, wurde auch den Armeniern in Anatolien genauso angetan“.

Wie kann ein Mensch, auch noch ein türkischstämmiger, dieses sagen?

D.h. in Anatolien wurde bei den Armeniern der Endlösungs-plan angewendet...

D.h. zuerst wurden Konzentrationslager vom Auschwitz-Typus wurden zuerst in Anatolien für die Armenier gegründet. D.h., in diesen Lagern wurden die Armenier als Gruppe in Gaskammern geschickt... Von ihrer Haut Lampenschirme und von ihrem (Körper)Fett, Seifen hergestellt, nicht wahr?

Wir sind mit einem unerhörten (bisher nicht gesehenen) Wahnsinn, mit einer unfassbaren Irreführung (oder Verrücktheit) konfrontiert.

Diejenigen Verwirrten, die die Welt mit diesen Lügen zu betören/verleiten versuchen, begehen offiziell das Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Wie kann jemand und wer kann berechtigt sein, die türkische Gesellschaft soviel Barbarei zu bezichtigen einen Völkermord verwirklicht zu haben, der den Nazis als Beispiel gedient hat.

Können diese geehrten/verehrten Persönlichkeiten, die große Töne über Menschenrechte, Demokratie reden, nicht begreifen, was es heißt, eine riesengroße Gesellschaft zum „Völkermord-Schuldigen“ zu erklären?

Damit ein Völkermord stattfindet, muss zuerst dort Rassismus vorhanden sein. Das Nazi-Regime war rassistisch und der Völkermord passte (war im Einklang mit) zum Wesen dieses Regimes.

Aber (indessen) gab es in Anatolien nie Rassismus, ohnehin lehnten die Osmanen den Rassismus als Staatsideologie ab, und die Armenier waren privilegierte, auf Händen getragene Menschen jener Gesellschaft.

Dann was für ein Rassismus, ach Du Leichtsinnige/Armselige?

Den Gipfel des Rassismus betreiben in unserer Zeit diese Türkei-Feinde, Betrüger gegen die Türkei. Sie sollten bei jeder Gelegenheit getadelt werden.

Kolumne „Verletzte Psychen, beschädigtes Bewusstsein“ von Özdemir Ince

Übersetzung aus dem Türkischen
Hürriyet vom 13. April 2001

Verletzte Psychen, beschädigtes Bewusstsein

Ich bin nicht wirklich neugierig darauf, wie Dr. Taner Akçam und Dr. Elçin Kürşat, die sich in Solidarität mit der armenischen Sache befinden, die Wissenschaftler-Qualität von Baron (in der armenischen Sprache „Herr“) Hovanissian, des fanatischen armenischen Militanten und vielleicht sogar Anhängers von ASALA bewerten.

Denn in der vierten Kolumne dieser, meiner Schriftenreihe mit dem Titel „Nationalität des Wissenschaftlers“ (09. April, Montag) hatte ich über Qualitätsstandards eines wahren Wissenschaftlers geschrieben. Frommer Baron Hovanissian kann mit diesem Kopf nicht einmal der Pförtner einer Wissenschaftsstätte werden.

Nun kommen wir zu Dr. Taner Akçam! Auch Dr. Akçam soll die gleiche Schrift sorgfältig lesen! Er soll über die Bedeutung von insbesondere in jener meiner Schrift mit Betonung/Hervorhebung gebrauchten französischen Wörtern wie „Fraternisierung“ „Frustation“ und „Trauma“ tief nachdenken. Ethnische Abstammung des Menschen ist sein natürlicher Status. Weder ist die ethnische Abstammung ein Geschenk, noch darf sie Gegenstand irgend einer psychischen und mentalen Frustration oder eines Traumas werden. Aufrichtige und ehrenhafte Menschen schieben den Ort ihrer Verletzungen/Kränkungen nicht, sie benutzen diese in anderen Angelegenheiten nicht und leiten sie anderen nicht.

Es wird durch die Reden von Dr. Akçam verstehbar, dass er aus seiner revolutionären Vergangenheit (oder Vergangenheit als Revolutionär) Unterdrückungen und große Erschütterungen mit sich trägt und diese sakralisiert. Obendrein hat er diese Unterdrückungen und Erschütterungen zu seinem Führer gemacht.

Dies zeigt, dass er kein wahrer Wissenschaftler werden kann. Er bestätigt die Annahme, dass ein Mensch, der seine Psyche und sein Gehirn von Niederlagen der „revolutionären Vergangenheit“ nicht bereinigen konnte, kein unparteiischer Wissenschaftler werden kann. Aber er kann sein persönliches Drama in einen Roman umwandeln. Anstatt so zu werden wie Baron Hovanissian, könnte er (Akçam) die oppositionelle Persönlichkeit von Prof. Dr. Halil Berktay, der die Wege durchlaufen hat, die er (Akçam) nicht fertig bringen konnte, zum Vorbild nehmen.

Ich weiß nicht, von was Doktor Dr. Elçin Kürşat-Ahlers ist, die in der Auslegung (Deutung) des Völkermord-Begriffs die fanatischen, zugunsten der Armenier parteiischen Ansichten wie ein Papagei wiederholte. Ich weiß auch nicht, ob es in ihrer Vergangenheit Verletzungen, Erschütterungen gibt, für die sie sich rächen will. Aber ich bin sicher, dass sie nicht wie eine Wissenschaftlerin redete. In Anbetracht ihrer Aussage, „Das was die Nazis den Juden angetan haben, wurde auch den Armeniern genauso angetan“, ist zu verstehen, dass ihr das wahre Wissen über die beiden Geschehnisse (Ereignisse) versagt bleibt (oder: sie hat Mangel am wahren Wissen über die beiden Ereignisse). Oder sie verfolgt das Ziel einer bewussten Verzerrung/Irreführung. Um die wissenschaftliche Freiheit frei zu benutzen, muss man ein freies Bewusstsein (oder Verstand) und freies „Wissen“ haben.

Da sie mit dem Spruch „die Türkei kann davor nicht fliehen“ die Rolle eines Richters übernahm, werde ich ihr als Widerspruchsbeleg ein Buch empfehlen. Der Autor des Buches: Prof. Justin Mc Carthy, der Titel des Buches: „Tod und Deportation“ (Inkilap Verlag), der ursprüngliche Titel des Buches: „Death and Exile – The ethnic cleansing of Ottoman muslims, 1821-1922, Princeton/New Jersey, 1995 Darwin Press, Inc.)

Ich möchte hoffen, dass auch Frau Ahlers nicht wie Baron Hovanission „Ich brauch nicht zu diskutieren. Der Völkermord ist für mich gewiss (oder bestimmt)“ sagt und das Buch geduldig bis zum Ende liest. Vielleicht hat Frau Ahlers schon (bis jetzt) das Buch gelesen und sagt trotzdem (oder dem entgegen) „die Türkei kann davon nicht fliehen“. Dann machen wir von unserer Freiheit Gebrauch, Frau Ahlers, die so fanatisch redet, neben Baron Hovanissian zu setzen.

In der Ansicht, dass Sie neugierig über Prof. Justin Mc Carthy sein könnten, werde ich aus seinem in der Hürriyet Zeitung vom 21. März 2001 abgedruckten Gespräch zitieren: „Ja, ich finde alle  Historiker, die den Völkermord (im Sinne von Völkermord-These) verteidigen, unlogisch. Denn wenn Sie die Ausübung eines Völkermords planen, beabsichtigen Sie die Tötung aller Menschen einer Gruppe. Die osmanische Regierung griff die in Istanbul, Ankara, Izmir und Edirne (Adrianopol) ansässigen Armenier nicht an, (sie) störte sie nicht mal. Wir beobachten in Istanbul die Verhaftung nur einiger armenischer Intellektuellen, Prominente armenischer Organisationen. Hitler liquidierte alle Juden in Berlin. Der zweite wichtige Aspekt ist, dass viele der nach Syrien zur (Aus)wanderung gezwungenen Armenier am Leben blieben. Auch die armenischen Historiker sagen dies. Doch war alles unter der Kontrolle der Osmanen. Wenn sie es gewollt hätten, hätten sie während der Wanderung töten können. Sie haben die Menschen, die sie hätten mit Leichtigkeit beseitigen können, nicht getötet. Ich verstehe nicht, wie in dieser Situation von einem Völkermord gesprochen werden kann. Wir wissen, dass in Syrien die zur (Aus)wanderung erzwungenen Armenier durch Cemal Paşa ernährt wurden. Die Nahrung der Soldaten haben sie ihnen gegeben“.

Die Republik erzog uns fern von Hassgefühlen gegen andere Völker und Nationen. Daher hegen (haben) wir freundschaftliche Gefühle gegenüber den Armeniern. Aber wir geben den historischen Wahrheiten zuwiderlaufenden Trugschlüssen von Armenier-Völkermord nicht nach und entschuldigen uns vor niemandem, indem wir einige Spitzfindigen befolgen. Wir haben gelernt, die Schmerzen der Vergangenheit vergessend zu leben. Ich empfehle fanatischen Armeniern dasselbe. Ich möchte annehmen, dass das armenische Volk im Grunde uns ähnelt.

Mit dieser Schrift endet die Reihe mit sechs Abschnitten. Ich danke dem Genfer armenischen Militanten, der mir einen hasserfüllten, niveaulosen Brief schrieb und meine verstorbene Mutter verfluchte, dafür, dass er mich zur Verfassung dieser Schriften inspirierte.

Kolumne „Dialogspiel“ von Ertuğ Karakullukçu

Übersetzung aus dem Türkischen
Hürriyet vom 28. März 2001

Intrigenspiel

Die gegen die Türkei gerichteten Behauptungen über den sogenannten Völkermord an den Armeniern erreichten Dimensionen, die die Grenzen jeder Art von Billigkeit und Toleranz forcieren/bedrängen.

Haben wir es nicht in Mühlheim an der Ruhr deutlich/klar gesehen?

„Dialog“ usw. ist die Verpackung der Sache... Die Leute, in der Pose/Stellung einer „unparteiischen Versammlung“, machen aus einigen gutwilligen und gemäßigten Namen, die sie aus der Türkei eingeladen haben, Vorspeise (im Sinne von: als Futter benutzen/instrumentalisieren) und handeln nach eigenem Kopf.

Welcher Dialog? Sie haben das Urteil schon längst gefällt:

  • Türken übten an den Armeniern Völkermord aus. 1,5 Millionen Armenier wurden geschlachtet (getötet). Die Anzahl der in den Ereignissen gestorbenen Türken beträgt etwa einige Hunderte oder einige Tausende. Soviel wie von Juden getötete Deutsche.

  • Türken waren mit ihrem Völkermord ein Vorbild für die Nazis, sie haben Hitler inspiriert.

  • Die heutige Türkei ist die Fortsetzung der Osmanen und ist verantwortlich für den Völkermord.

Das Urteil der Leute ist endgültig und unstrittig. Sie dulden selbst eine solche Annährung wie „es fanden Massaker statt, aber diese können nicht als Völkermord bezeichnet werden“ nicht. Dann, ja, Dialog worüber, mein Lieber?

Wir sagen offen:

Diese Art von Fallen als gutwillige Dialogsuche aufzuzeigen; wenn dies kein Hintergedanke war, sondern Leichtgläubigkeit ist, dann bedeutet dies nur und nur zum Instrument einer schrecklichen/entsetzlichen Ruchlosigkeit zu werden.

Man wird schmeichelnd benutzt.

Dieselben Geehrten

Und geben Sie Acht, wer, welche unserer Intellektuellen gestern mit den Sprüchen »Kurdenfrage, um Gotteswillen politische Lösung!« die PKK-Thesen im Namen des Friedens unterstützten, die sind jetzt auch die gleichen hochgeschätzten Persönlichkeiten, die in dieser Armenienfrage versuchen (unternehmen) mit Dialog-Intrige unserem Volk die armenischen Bonbons in Glanzverpackung anzudrehen

  • politische Lösung mit der PKK

  • Dialog mit der armenischen Lobby

Läuft auf das gleiche hinaus:

Die Absicht ist, dass an den Tisch gesetzt wird...

Die Absicht ist, dass verhandelt wird!

Ja, aber mein schöner Bruder, Verhandlung worüber?

Wie sind diese herunterzuschlucken?

Gestern hatten wir ja ganz verlegen „Çüş (Esel Halt!) doch mein(e) Liebe(r)/Kamerad(in)“ gesagt. (Im Türkisch-Deutschen Wörterbuch heißt Çüş „der Ruf des Eseltreibers, der sein Tier zum Stehen bringen will, Karl Steuerwald, Otto Harrassowitz Verlag).

Wenn wir überlegen... befürchten wir, dass selbst dieses viel zu mild ist... Wir finden keine Worte; entschuldigen Sie, bitte verzeihen Sie, wir schreiben mit errötetem Gesicht, vielleicht

kann man so etwas wie O-Ha (Haltbefehl für einen Ochsen in Ost- und Südostanatolien) sagen!

Lasst den Glanz, die äußere Aufmachung, in der Redewendung des Bürgers (volkstümlich) „den Nackenzuschnitt“ (beim Haarschnitt, im Sinne von Detail), lasst zum Kern kommen.

Auf welcher Basis und wie können Sie mit Menschen ein Dialog erreichen, die diese Sprüche/Worte vertreten und wohin kann dies führen: Wohin können sie kommen?

  • Dass, was die Nazis in Deutschland den Juden angetan haben, wurde auch den Armeniern in Anatolien genauso angetan. Der Staat hat planvoll einen Völkermord ausgeübt. Sie haben unter dem Namen Reinigung den Völkermord verwirklicht/vollbracht. Überall haben sie die Armenier zur Auswanderung gezwungen. Die Türkei kann nicht davor fliehen.

Diese Worte/Sprüche werden sogar von einem türkischstämmigen, der in Mühlheim an der Ruhr sagte „ich wurde in der Türkei eingesperrt (ins Gefängnis geworfen), weil ich sagte, ich bin ein Kurde“, und der sich somit die Gelegenheit, mit Schmutz zu bewerfen (zu verleumden) nicht entgehen ließ, und seine Zugehörigkeit zu Hauptideologen (zur Denkergruppe, Gehirngruppe) der Terror-Organisation Dev-Yol verschwieg, Flüchtling aus dem Ankara-Ulucan Gefängnis, Taner Akqam und Elçin Kürşat Ahlers, die die Mitgliedschaft derselben Organisation in Deutschland (mit ihm) teilt, gesagt...Und selbstverständlich haben beide aufgrund ihrer „erfolgreichen“ Leistungen/Arbeiten den „Doktor“-Titel in Deutschland erworben.

Das, was die Nazis den Juden angetan haben, sollen die Türken auch genauso den Armeniern angetan haben...

Nazis verbrannten in Öfen...

Nazis stellten aus den Häuten der Juden Lampenschirme und aus ihren Fetten Seife her...

Das heißt.... auch in Anatolien .... Wirklich, O-Ha! (Haltbefehl für einen Ochsen in Ost- und Südostanatolien)

Unterschied der Intellektuellen

(anstatt des vollen Wortes die abwertende Abkürzungsform „Entel“)

Kann ein Bürger der Türkischen Republik seine Ruhe bewahren, obwohl er solche Sprüche hört, liest?

Kann er einen solchen Dialog(!) mit innerem Frieden (Herzensfrieden) verteidigen.

Haben denn auch unsere armenisch stämmigen Geschwister, die Zeugen von dem Narrengeschwätz und den Angriffen auf der Tagung in Mühlheim an der Ruhr geworden sind, sich nicht empört: „Wir wollen in der Türkei brüderlich zusammenleben ... Lasst uns in Ruhe“. Schreit denn nicht sogar der armenische Patriarch in Istanbul „Rollt die Geschichte nicht auf ... Ihr legt Sprengstoff auf Freundschaftsgefühle?“

Aber wenn unsere manchen Intellektuellen noch solche Dialoge(!) in großer Gütigkeit/Zärtlichkeit und Toleranz verteidigen können .... Du, Lieber Leser, was können wir sagen?

„Toleriere das Geschöpf, wegen des Schöpfers!“

So kann es nicht weitergehen.

Aber das ist auch wahr, das es so nicht weitergehen kann, Nein. Unter dem Etikett „Dialog“ darf nicht auf die (Vernichtung der) territorialen Integrität der Türkei gezielt werden, das türkische Volk beleidigt werden, keine Zwietracht zwischen unseren Leuten unterschiedlicher Abstammung grundlos und ohne Anlass gesät werden, kein Boden (keine Basis) für die ASALA-Morde dadurch geschaffen (vorbereitet) werden, dass die rachsüchtigen Thesen der armenischen Lobby als berechtigt dargestellt werden. In Mühlheim an der Ruhr fiel die Mütze und die Glatze trat in Erscheinung (ein Sprichwort, das bedeutet „Wahrheit unverhüllt zutage trat“). Hey Du! Intellektuelle! (in abgewerteter Form „entel“ für Intellektuelle), der/die mit Demokratie–Schwindel die Trompete der PKK bläst (im Sinne von: ihre Interessen vertritt) und der darauf stolz ist, der Handlanger/Strohmann der armenischen Lobby zu sein, Intellektuelle im Quadrat (in Assoziation mit „Esel im Quadrat“: ewek oğlu ewek/ entel oğlu entel, (durch und durch Esel/ durch und durch „entel“, s.o.).

Unser Volk weiß alles, kennt jeden. Bis zu seiner Leber (d.h. bis in sein Innerstes).

Titelschlagzeile: Sabotage an Freundschaft

Hürriyet vom 24. März 2001

Nach der kurdischen Intrige bringt jetzt die armenische Verschwörung Spannung in die Atmosphäre in Deutschland, macht die Türken zur Zielscheibe.

„Dialog“ und das Intrigenspiel

Die Türken starteten vor der evangelischen Akademie, in der die armenische Dialog-Tagung unter dem Namen „die schwere Last der Geschichte“ veranstaltet wird, bis zum Ende der Tagung eine Trauer- und Mahnwache, die zwei Tage dauern wird. Solchen Unternehmungen wird nicht mehr untätig zugesehen.

Vergesst ASALA nicht, verzerrt die Geschichte nicht

In der Trauer- und Mahnwache, die gestern Abend zusammen mit der armenischen Dialog-Tagung anfing, befinden sich die Fotos von unseren von ASALA ermordeten 34 Diplomaten und 34 schwarze Kränze. Die in der Ulucami Moschee eröffnete Ausstellung der Barbarei wird bis zum 02. April geöffnet bleiben.

Deutsche Institutionen sollen  nicht Steigbügelhalter spielen (keinen Vorschub leisten)

Unsere Bürger und die sich am Protest beteiligenden Mitglieder der Deutsch-Türkischen Initiativgruppe führten an, dass es keine einseitige wissenschaftliche Tagung geben kann (sein kann). Unsere Bürger sagten, „deutsche Institutionen sollen für solche Unternehmungen keinen Steigbügelhalter spielen (solchen Unternehmungen keinen Vorschub leisten), der soziale Friede wird verletzt (beschädigt).

Reaktion auf die böse (teuflische) Tagung/Versammlung

Die Mitglieder der Deutsch-Türkischen Initiativgruppe zeigten eine große Reaktion auf die sogenannte Dialog-Tagung, die gestern in der Evangelischen Akademie anfing, und sagten: „Wir werden ab jetzt (danach) nicht mehr stumm/still bleiben. Sie werden uns ihnen gegenüber (als Gegner) finden.

Die Reaktion unserer Bürger auf das Armenisch-Türkisches Dialog-Symposium, das gestern in Deutschland in der Evangelischen Akademie Mühlheim an der Ruhr anfing und an dem der sogenannte Völkermord an den Armeniern diskutiert wird, setzt sich zunehmend/steigend fort. Als die Tagung unter dem Namen „Schwere Last der Geschichte“ gestern Abend anfing, starteten unsere Bürger der Region die „Mahnwache“ vor der Akademie.

Unsere Bürger, die in den frühen Morgenstunden kamen, um sogenannte Völkermord-Behauptungen zu verurteilen, versammelten sich in der Ulucami-Moschee. Zwischenzeitlich wurden Plakate mit zwei Kinderbildern mit den Namenschriften Ali und Agop auf den Strassen der Stadt ausgehängt.

Unsere Bürger sagten „deutsche Institutionen sollen keinen Steigbügelhalter spielen“. „Solche hinterhältigen, an die Anschwärzung der Türkei ausgerichteten Unternehmungen beunruhigen uns. Sie lassen uns eine angespannte Atmosphäre erleben. Nach dem Kurdenproblem legen sie (jetzt) diese Schwierigkeit in den Weg (verursachen diese Plage). Schließlich machen solche Sachen uns zur Zielscheibe in der Gesellschaft und nützen den Rassisten. Das wollen wir nicht“.

Ausstellung eröffnet

In der Ulucami-Moschee wurde eine Ausstellung eröffnet, die sich aus den Fotos von unseren durch ASALA ermordeten Diplomaten und von Massengräbern unserer von den Armeniern ermordeten Märtyrer zusammensetzt. Es wurde bekannt gegeben, dass die in der Ulucami-Moschee im Stadtviertel Styrum in Mühlheim an der Ruhr eröffnete Ausstellung, in der sich insgesamt 51 Bilder befinden, bis zum 02. April geöffnet bleibt.

In der Rede hier gab Tahsin Kandemir der Deutsch-Türkischen Initiativgruppe an, dass die in der Akademie veranstaltete Tagung einseitig sei, dass, obwohl viele unserer Bürger nachgefragt haben, um an der Tagung teilzunehmen, ihr Gesuch mit der Begründung <kein Platz> abgewiesen wurde und sagte (Tahsin Kandemir), „diese können Gegenansichten und Wahrheiten nicht ertragen/dulden. Deswegen haben sie unseren Anblick/unsere Anwesenheit unter sich nicht akzeptieren können. Was für eine wissenschaftliche Tagung ist das? Kann mit Personen, die die gleiche Ansicht vertreten und unterstützen, eine wissenschaftliche Tagung stattfinden?

Danach veranstaltete eine etwa hundert Personen starke Gruppe vor dem Gebäude der Evangelischen Akademie, wo die Tagung stattfand, eine stumme Protestdemonstration. Die Mitglieder der Deutsch-Türkischen Initiativgruppe stellte sich vor das Gebäude, in dem die Tagung stattfand, mit Fotos unserer von ASALA Terror-Organisation als Märtyrer ermordeten 34 Diplomaten und 34 schwarzen Kränzen und hielten Trauer- und Mahnwache.

Es wurde erklärt, dass die Trauerwache zwei Tage dauern wird. Der Sprecher der Deutsch-Türkischen Initiative, Dr. Mehmet Kutlu, rügte scharf die Haltung der Akademie in der Presseerklärung, die er vor dem Gebäude der Evangelische Akademie verlas. Dr. Kutlu stellt fest, dass die Mitglieder der Deutsch-Türkischen Initiative zur Tagung nicht zugelassen wurden und sagte: „wir rügen heftig (protestieren heftig dagegen), dass in einer Angelegenheit, die die Türken sehr stark interessiert, die Türken zur Versammlung/Tagung nicht zugelassen wurden. Wir werden ab jetzt solche Tagungen/Veranstaltungen mit Aufmerksamkeit verfolgen. Unsere Reaktionen werden wir im Rahmen der Gesetze zeigen“.

Die Mitglieder der Deutsch-Türkischen Initiative, die sagten, dass sie keine falsche Propaganda gegen die Türkei und das türkische Volk erlauben werden, sprachen so: „Ab jetzt werden wir nicht mehr stumm bleiben. Solche Unternehmer/Akteure mit böser Absicht beschädigen hier den sozialen Frieden. Sie werden uns gegen sich (gegenüber) finden.

Unsere Bürger zeigten ein großes Interesse für die Massaker-Ausstellung, die für die von den Armeniern ermordeten Märtyrer in der Ulucami-Moschee eröffnet wurde. Die Eröffnung der Ausstellung begann mit dem ehrenden Gedenken für unsere Märtyrer.

Titelschlagzeile: Dialog-Falle

Übersetzung aus dem Türkischen
Hürriyet vom 22.März 2001  Schlagzeile auf Seite 1 und Seite 20

Auf die Unterstützung der armenischen Thesen durch die in Deutschland unter dem Schein eine armenisch-türkischen Dialogs organisierten Tagung wird abgezielt.

Taner Akçam, der als ein Türkischstämmiger für die armenischen Thesen als Stütze dargestellt wird, wird die Türkei seiner Ansicht nach zum „Geständnis“(!) zwingen.

Türken in der Region unruhig

Die Tagung über den sogenannten Völkermord, die von der Evangelischen Akademie, der Deutsch-Armenischen Gesellschaft und der Deutsch-Türkischen Vereinigung zum geistes- und sozialwissenschaftlichen Austausch organisiert wurde, beunruhigte die Türken. TRT (Abkürzung für den staatlichen Radio und Fernsehsender in der Türkei) erhielt keine Erlaubnis, die Tagung zu verfolgen. Die Teilnehmer werden herausgesiebt (herausgefiltert).

Auch ihr Name ist merkwürdig: „Die schwere Last der Geschichte“

Selbst der Name (Titel) der sogenannten Dialog-Versammlung in der Stadt Mühlheim reicht schon aus, um das wirkliche Ziel aufzudecken. Ihr Name „die schwere Last der Geschichte“, wirft schon anfangs das Urteil vor, als ob es in der Geschichte der Türken eine beschämende schwere Last gäbe. Die Tagung wird morgen anfangen und am Sonntag enden.

Schlau (in der) Verteilung der Themen

Um sich einen unparteiischen Schein zu geben, wurden auch aus der Türkei Teilnehmer eingeladen. Aber für Prof. Dr. Halil Berktay und Prof. Dr. Ayhan Aktar wurden solche Themen wie „Entwicklungen unter den Osmanen“ oder „Minderheitenpolitik nach den Ereignissen“ reserviert, in denen die Türkei nicht verteidigt werden kann.

Unterstützer der armenischen These in der Mehrheit

Es ist zu beobachten, dass diejenigen Referenten, die die armenischen Thesen unterstützen werden, in der Mehrzahl sind. Taner Akqam wurde das Thema „Warum schweigt die Türkei?“, und dem Prof. der Ruhr-Universität, Fikret Adanir, „Vertreibung, Massaker, Vergewaltigung“ (der Titel stimmt nicht) vergeben.

Teuflische Versammlung/Tagung in Deutschland

An der am Wochenende in der Stadt Mühlheim an der Ruhr in Deutschland stattzufindenden, sogenannten „Armenisch-Türkischen-Dialog“-Tagung wird der sogenannte „Völkermord“ behandelt.

Auf dem Symposium, das gemeinsam von der Deutsch-Armenischen-Gesellschaft, Deutsch-Türkischen Vereinigung für Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Austausch und der Evangelischen Akademie in Deutschland organisiert wurde, wird „der sogenannte Völkermord“, der nach Behauptungen an den Armeniern ausgeübt wurde, behandelt. Zu dem Symposium namens „Die Schwere Last der Geschichte – der Versuch eines armenisch-türkischen Dialogs“, das morgen in der Stadt Mühlheim an der Ruhr anfangen und am Sonntag enden wird, wurden eine große Zahl von Wissenschaftlern und Vereinsvertretern eingeladen. Es wurde angeführt, dass, ausgehend vom sogenannten „Dialog“ dieser Konferenz, die Beziehung zwischen der Türkei und Armenien behandelt wird. Aber im Programm des Symposiums wird behauptet, dass die Krise zwischen den beiden Ländern auf die traumatische Geschichte, die in der letzten Epoche des Osmanischen Reichs mit der Vertreibung der Armenier anfing und mit ihrer Vernichtung endete und bis heute nicht behandelt wurde, zurückzuführen ist.

Angebliche Gleichheit

Bei dieser Aktivität, die vielmehr als ein einseitiges und (zugunsten der Armenier) parteiisches Programm als ein unter gleichberechtigten Bedingungen organisiertes Symposium und eine solche Diskussionsatmosphäre auffällt, sticht in die Augen, dass insbesondere Türkei gegnerische Redner in der Mehrzahl sind.

 

 
   
 

Dokument Information:

Frankfurter Rundschau 2001
Dokument erstellt am 03.08.2001 um 21:23:25 Uhr
Dokumente (Übersetzung) 1999/2004/2005 - Revision 18.01.2012
Erscheinungsdatum 04.08.2001 - Internetrevision 18.01.2012

Kontakt: Gerhard Voigt OStR i.R., Vorsitzender des Verbandes der Politiklehrer e.V., Hannover - bis 2004 Vorsitzender der DTA - verantwortlich für diese Internet-Seite
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Entwurfsphase 1998-2000 / Publikation: 20.12.2005 / Revision: 01.01.2012