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Aktuelle Termine

Vorstandssitzung:
Herbst 2005 zu Beginn der Vorlesungszeit
Einladung erfolgt durch eMail
Information durch die Vorstandsmitglieder:
Vorsitzender (seit 08. Juli 2004):
OStR Gerhard Voigt, <bismarckschule.voigt@gmx.de>
Beisitzer (seit 08. Juli 2004) im Geschäftsführenden Vorstand:
Prof. Dr. Hans‑Peter Waldhoff, <
hpwaldhoff@gmx.de>
OStR Dr. Lothar Nettelman
n, <Lothar.Nettelmann@gmx.de>

Mitgliederversammlung:
Anfang November 2005
Stand der DTA, Strategiediskussion, Planungen, Wahlen
Einladung erfolgt schriftlich und in Kurzform auf dieser WebSite

 

Berichte von unseren Veranstaltungen >>

 

»Road Map«

für die Arbeit der Deutsch-Türkischen Vereinigung für Sozial- und Geisteswissenschaftlichen Austausch, Hannover, e.V., 2004-2006
[aktualisierte Fassung August 2005]

Es ist notwendig, den Blick auf die zukünftige Arbeit der DTA nicht zu verstellen durch die Impon­derabilien der Entwicklung der Sozial- und Gesellschaftswissenschaften an der Universität Hanno­ver und ebenso wenig durch die notwendigen personellen Entscheidungen im Organisationsbereich der DTA selbst. Konsens sollte sein, dass die Arbeit der Vereinigung und ihre inhaltlichen Zielset­zungen nichts an Aktualität und Bedeutung verloren haben und dass eine inhaltlich strukturierte Weiterarbeit notwendig und sinnvoll ist. Daher sollte zunächst eine Verständigung über mögliche Arbeitsschwerpunkte und Veranstaltungen für die kommenden Jahre herbeigeführt werden, um auf dieser inhaltlichen Plattform die notwendigen organisatorischen und strukturellen Voraussetzungen abzuklären.

Es sind zunächst wegen der aktuellen angespannten Lage der DTA Planungen notwendig, die noch keine konkreten Kosten verursachen. Das Prinzip der Ehrenamtlichkeit wird in diese Situation eine sehr konkrete Bedeutung erlangen. Dennoch sollte auch jetzt auf inhaltliche Planungen nicht verzichtet werden, da nur sie die Existenz der DTA rechtfertigen.

       Folgende Arbeitsschwerpunkte sind unverzichtbar:

Lehrveranstaltungen an der Universität Hannover (Sozial- und Geisteswissenschaften) zu den Themen Türkei, Migration, türkische Migranten in Deutschland, Geschichte der deutsch-türki­schen Beziehungen, Vorurteilsforschung, zivilisationstheoretische Perspektiven, politische Rahmenbedingungen Türkei – EU (vor allem auch in Hinblick auf interdisziplinäre For­schungs- und Lehrvorhaben, Ringvorlesungen, Veranstaltungen der Öffnung der Universität).

Wissenschaftliche Tagungen in Hannover und in der Türkei zu den oben genannten Themenkom­plexen.

Informationsveranstaltungen zu wissenschaftlichen Kontakt- und Austauschmöglichkeiten zwi­schen Deutschland und der Türkei für Studentinnen und Studenten, Hochschul-Lehrerinnen und -Lehrer, Schülerinnen und Schüler (als zukünftige Studentinnen und Studenten).

Gesonderte Tagungen zu aktuellen Fragen, die eine Verbindung von Hochschule und außeruni­versitärem Bildungsbereich (Politische Bildung) herstellen. Dabei sind vor allem Ko­operationen mit anderen Trägern der Politischen Bildung und der Erwachsenenbildung anzu­streben und die in diesen Bereichen wirkenden Stiftungen mit einzubeziehen. Für den Erhalt der Vereinigung spricht auch, dass schon geknüpfte Beziehungen aufrecht erhalten und ausge­baut werden können und dass die Vereinigung in diesem Bereich bekannt ist und einen guten Ruf hat.

Ausbau des Informationsangebotes durch Publikationen und Internet-Publikationen.

        Konkrete Vorschläge für Veranstaltung in der kommenden Zeit:

Herbst 2006: Deutsch-türkische Tagung in Hannover. Themenvorschlag: Sozialwissenschaften, Politikwissenschaften und Staatswissenschaften – Die Paradigmenfrage neu gestellt im deutsch-türkischen Vergleich. (Anlass dazu sind Versuche der Bildungs- und Wissenschafts­politik, traditionelle Staats- und Nationsvorstellungen als Lehrinhalte institutionell festzu­schreiben und zur Grundlage eines auch im pädagogischen Bereich wirksam werdenden restau­rativen Paradigmenwandels im „öffentlichen Diskurs“ zu machen. Dabei könnte das Thema noch erweitert werden in Hinblick auf die zu beobachtende Ökonomisierung der Politik.) Zur Organisation: Zusammenarbeit mit einer türkischen Universität; Einbeziehung von Stiftungen (Körber etc.); wenn  noch möglich: EU-Bildungspolitik/Programme.

Tagung zum Thema „Sozialpolitik, Sozialstaatspostu­lat und wirtschaftliche Krise in Europa – am Beispiel eines deutsch-türkischen Vergleichs“. Für eine Öffentlichkeit  der Politischen Bildung und des Politikunterrichts. In Zusammenarbeit mit dem Verband der Politiklehrer e.V., Hannover, und der Niedersächsischen Landeszentrale für Politische Bildung. Zweitägig, in den Räumen der Universität. Referenten aus Wissen­schaft, Politik und Wirtschaft/Gewerkschaften.

2006/2007: Vortragsfolge/Ringvorlesung: »Türkeibilder und Türkeirezeption in der Europäi­schen Geschichte«.

  • Die Türkei in alten Reiseberichten.

  • Die Reproduktion von überkommenen Türkei-Vorstellungen in der heutigen Tourismusin­dustrie.

  • Turkomanie und Turkophobie als stereotype Antagonisten in der deutschen Kulturge­schichte.

  • Die Überlagerungen von Türkei-Vorstellungen und sich wandelnden Islam-Vorstellungen in Mitteleuropa und der Türkei.

  • Die Türkei als innenpolitischer „Joker“ in machtpolitischen Auseinandersetzungen in der Bundesrepublik Deutschland.

  • Die Türkei als Forschungsgegenstand der Geschichts- und Raumwissenschaften.

Weitere Veranstaltungen:

Ostern 2005: Schulpartnerschaftsbegegnung mit der Istanbul Lisesi und Studienfahrt durch die Türkei mit Schülerinnen und Schülern u.a. der Bismarckschule Hannover (in Zusammenarbeit mit dem UNESCO-Club Hannover e.V.).

Frühjahr/Herbst 2006: Türkisch-Deutsche Schulpartnerschaften. Tagung und Schüleraustausch­programm. Tagungsthema: Résumé von Schulpartnerschaften – Eine kritische Bestandsaufnahme und der Versuch einer inhaltlichen Neukonzeption. Einwöchige Schülerbe­suche im jeweils anderen Land bei ausgewählten Partnerschulen mit Informationsprogramm und wissenschaftlicher Begleitung und Auswertung. In Zusammenarbeit (wenn möglich) mit der  Niedersächsischen Landesregierung, der Landes- oder Bundeszentrale für Politische Bil­dung, der Organisation der UNESCO-Projekt-Schulen und dem UNESCO-Club für die UNESCO-Schule am Maschsee, Bismarckschule Hannover, e.V.

Austauschprogramme für universitäre Forschung und Lehre (kontinuierlich) mit entsprechen­dem Informationsangebot?

Hannover, 7.4.2004 / 10.7.2004

Gerhard Voigt

Kontakt:

Gerhard Voigt, OStR i.R.

Potsdamer Straße 20, 30952 Ronnenberg

Tel. +49 [0]5109-563281

FAX: 012120-186102 (gmx.de)

ehemals Oberstudienrat (Geographie / Politik) an der
Bismarckschule Hannover

 

Hinweis:
politik unterricht aktuell, Heft 1/2002: 1-2

„Tod, Haß und Ehre – Zur gesellschaftlichen Funktion mörderischer Selbstkonzepte"

Aktuelles Colloquium zur Politischen Bildung

 

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Die DTA ist eine freie Arbeitsgemeinschaft im Verband der Politiklehrer e.V., Hannover
Verantwortlich für diese Internetseite: Gerhard Voigt, OStR i.R.; Kontakt vgl. Impressum
Entwurfsphase 1998-2000 / Publikation: 20.12.2005 / Revision: 01.03.2010